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Heuschnupfen beim Hund: Was kannst du tun?

Hund kratzt sich möglicher Hinweis auf eine Pollenallergie

Der Frühling ist da – und mit ihm leider auch die Pollenzeit. Nicht nur dir kann der Pollenflug zu schaffen machen, auch dein Hund kann unter Heuschnupfen leiden. Viele Hunde reagieren allergisch auf Pollen oder Gräser, und das kann für deinen Vierbeiner ganz schön unangenehm werden. Aber keine Sorge, es gibt einiges, was du tun kannst, um deinem Hund zu helfen. Hier erfährst du, wie du die Symptome erkennst und was du dagegen unternehmen kannst.

Was ist eine Pollenallergie beim Hund?

Eine Pollenallergie ist eine Überreaktion des Immunsystems deines Hundes. Sein Körper reagiert auf bestimmte Bestandteile in Pollen und Gräsern – die sogenannten Allergene – und startet eine Abwehrreaktion. Das kann zu verschiedenen Symptomen führen, die deinem Hund das Leben schwer machen.

Woran erkennst du, dass dein Hund Heuschnupfen hat?

  • Juckreiz: Dein Hund kratzt sich ständig oder leckt sich vermehrt.
  • Hautausschlag: Rötungen oder Pusteln auf der Haut können auftreten.
  • Tränende Augen: Die Augen deines Hundes sind gerötet, gereizt oder tränen.
  • Bindehautentzündung: Eine Entzündung der Augenbindehaut kann dazu kommen.
  • Atemprobleme: Dein Hund niest, hustet oder hat Schwierigkeiten beim Atmen.
  • Schlappheit: Er wirkt müde und antriebslos.
  • Appetitlosigkeit: Dein Hund frisst weniger als sonst.
  • Erbrechen: In manchen Fällen kann es auch zu Erbrechen kommen.
Hund beim Tierarzt
Wenn eines oder mehrere dieser Symptome auf deinen Vierbeiner zutreffen, zögere nicht und suche einen Tierarzt auf.

Was kannst du tun, um deinem Hund zu helfen?

1. Geh zum Tierarzt

Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund unter Heuschnupfen leidet, solltest du nicht zögern und einen Tierarzt aufsuchen. Der kann eine genaue Diagnose stellen und dir sagen, welche Behandlung am besten geeignet ist.

2. Vermeide den Kontakt mit Pollen

  • Halte Fenster und Türen geschlossen: So verhinderst du, dass Pollen ins Haus gelangen.
  • Wasche regelmäßig das Hundebett: Pollen setzen sich gerne in Decken und Betten fest. Regelmäßiges Waschen hilft, sie zu entfernen.
  • Reinige die Pfoten nach dem Spaziergang: Spüle die Pfoten deines Hundes nach jedem Gassi-Gang mit Wasser ab und trockne sie gut ab. Bei starkem Pollenflug kannst du deinen Hund auch komplett baden oder ihn mit einem feuchten Waschlappen abreiben.

3. Achte auf die Pollenflugzeiten

  • In der Stadt: Die Pollenkonzentration ist morgens am geringsten.
  • Auf dem Land: Abends sinkt die Pollenbelastung.
  • Nach Regen: Nach einem Regenschauer ist die Luft besonders rein – perfekt für einen ausgiebigen Spaziergang.

4. Medikamente und Behandlung

  • Antihistaminika: Diese Medikamente können die allergische Reaktion mildern, indem sie das Histamin im Körper neutralisieren, das für die Symptome verantwortlich ist.
  • Kortison: Bei stärkeren Symptomen kann der Tierarzt Kortison verschreiben.
  • Desensibilisierung: Bei schweren Allergien kann eine Desensibilisierung helfen, bei der dein Hund langsam an die Allergene gewöhnt wird.

5. Notfall-Allergiepaket

Falls dein Hund zu schweren allergischen Reaktionen neigt, solltest du immer ein Notfall-Allergiepaket dabei haben. Darin befinden sich meist Kortison, ein Antiallergikum und ein Adrenalin-Pen für den Ernstfall.

Checkliste: Was du bei Heuschnupfen beachten solltest

Heuschnupfen beim Hund
Thema Details
Symptome erkennen
  • Juckreiz (häufiges Kratzen oder Lecken)
  • Tränende, gerötete Augen
  • Atemprobleme (Niesen, Husten)
  • Schlappheit und Müdigkeit
  • Erbrechen
Maßnahmen ergreifen
  • Geh zum Tierarzt, um eine Diagnose zu erhalten.
  • Vermeide den Kontakt mit Pollen (z. B. Fenster geschlossen halten).
  • Wasche die Pfoten deines Hundes nach jedem Spaziergang.
  • Halte die Umgebung pollenfrei (regelmäßig Staub saugen, Hundebett waschen).
Medikamente
  • Antihistaminika: Lindern allergische Reaktionen.
  • Kortison: Bei stärkeren Symptomen vom Tierarzt verschrieben.
Notfall-Allergiepaket
  • Immer griffbereit halten.
  • Enthält Kortison, Antiallergikum und Adrenalin-Pen für schwere Fälle.

Fazit

Heuschnupfen beim Hund kann zwar unangenehm sein, aber mit den richtigen Maßnahmen kannst du deinem Vierbeiner gut helfen. Achte auf die Symptome, vermeide den Kontakt mit Pollen und zögere nicht, einen Tierarzt aufzusuchen. So kannst du sicherstellen, dass dein Hund die Frühlingszeit trotz Pollenflug genießen kann. Und denk dran: Ein glücklicher Hund bedeutet auch ein glückliches Herrchen oder Frauchen!

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